3 Do’s and Don’ts für eine inflationsgeschützte Geldanlage

3 Do's and Don'ts für eine inflationsgeschützte Geldanlage

Die Inflation oder Teuerungsrate bezeichnet den Anstieg des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum. Sie stellt die Abnahme der Kaufkraft pro Geldeinheit dar.

Im September lag die Inflationsrate in Deutschland bei 10,0 %, seit Beginn des Jahres durchschnittlich bei 7,28% (Quelle: DESTATIS). Mit anderen Worten müssen wir aktuell im Durchschnitt ca. 7,5% mehr für die gleiche Ware oder Dienstleistung bezahlen als noch vor einem Jahr.

Für die eigene Geldanlage ist es also in Zeiten eines prozentualen Werteverfalls des Geldes notwendig, eine Nominalrendite zu erwirtschaften, die oberhalb der Inflationsrate liegt (September > 10%), damit sich real ein Vermögenszuwachs ergibt (Beispiel: 10% Inflation, 12% Rendite, somit ergibt sich ein positiver Realzins in Höhe von 2%).


3 DO‘S

Da der „risikolose“ Anlagezins aktuell geringer ist als die Inflationsrate sollte eine Investition in sogenanntes Produktivkapital erfolgen. Dies können sein:

  1. Aktien, Aktien- ETFs
    Betrachtet man bspw. die Jahresperformance des S&P 500 Index über die letzten 100 Jahre, so zeigt sich hier ein durchschnittlicher Wertzuwachs von ca. 12% pro Jahr.
  2. Immobilien
    In den letzten 10 Jahren Wertsteigerungen von nicht selten 8-9% p.a. Gerade in den Zeiten niedriger Finanzierungszinsen werden Immobilien vermehrt nachgefragt.
  3. Gold
    Gold hat in den letzten hunderten Jahren trotz zweier Weltkriege und anderen Katastrophen seinen Wert stets beibehalten bzw. gesteigert.
    1900: 1 Unze Gold = ca. 20 Dollar
    2022: 1 Unze Gold = ca. 1.650 Dollar

3 DON‘TS

Wie bereits erwähnt führt die Geldanlage um risikolosen Zins aufgrund der aktuellen Inflation real zu einem Vermögensverlust. Anlageformen, die sich dabei am allgemeinen (Leit-)Zinsniveau orientieren sollten insofern eher vermieden werden.

  1. Tagesgelder
    0 – 1,1% p.a. vor Inflation -> reale Geldentwertung bis zu 8,9%
  2. Festgelder
    1 – 2,3% p.a. vor Inflation -> reale Geldentwertung bis zu 7,7%
  3. Girokonten
    0% p.a. vor Inflation -> reale Geldentwertung bis zu 10%

Gerne stehen wir für eine individuelle Beratung und Lösung zur Verfügung.

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